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INTERVIEW #

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BLOGGERHERZ TRIFFT AUF 

Brigitte Jülich

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FRAGE 1

 

Stelle Dich doch bitte einmal unseren Bloggerherz-Mitgliedern vor: Wer Du bist, was Du machst (Hobbies etc.) & wie Du überhaupt Deinen Weg in unsere einzigartige Bloggercommunity gefunden hast:

Ich bin Brigitte Jülich. Arbeite seit gut 30 Jahren in meiner Firma. Ich bin die Gründerin von Erfolg Orange. Ich bin Diplom - Sozialpädagogin, Psychotherapeutin, BusinessCoach und biete seit 2005 Klosterreisen an zu den Themen: Ich bin dann mal offline.

Ich bin Netzwerkerin(privat und beruflich) Ich bin Rosenfreundin und für meinen Rosenschnitt bis Istanbul bekannt. Ich spiele super gerne Doppelkopf, auch Turniere , gehe in die Oper und ins Ballett, habe viele Freunde und bin bei den Lions-Club Dortmund Fluxa aktiv. Ich bin heute, 23.05. vom Bloggerherz & Freizeitcafe entdeckt worden. Habe zuletzt an einer Challenge#meetthebloggerde mitgewirkt.

FRAGE 2

Was ist Dein innerer Blogging/Instagram-Motor? Warum schreibst Du/warum postest Du, wie lange schon & wie bist Du dazu gekommen? Los geht´s :

Ich komme immer irgendwie auf Themen, die ich bearbeiten will. Ich habe zuerst für eine Unternehmerinnenzeitung online geblockt. Dafür habe ich aber zahlen müssen. Nicht viel aber ca. 50,- DM. Dann wurde ich noch für die SteadyNews angefragt. Auch für die habe ich wöchentlich geschrieben und bezahlt. Ich war im Prinzip als Frau Jülich rät in allen Lebenslagen zu Themen wie Ängste, Entspannung , Auszeit, also richtig viele Themen bearbeite. Bis ich keine Lust mehr hatte und nicht noch bezahlen wollte. So ist dann mein eigener Blog entstanden. Die Themen sind ähnlich: Achtsamkeit, Raus aus dem Hamsterrad, Kommunikation usw. Was eben meine Kunden beschäftigt. So vor einem Jahr hatte ich dann keine Lust mehr zu bloggen. Anfang des Jahres bin ich auf eine Mastermind Bloggers 2018 Gruppe gestoßen. Ich bin meiner Unlust auf die Spur gekommen. Dadurch hatte ich den Tipp, an einer Challenge teilzunehmen. Das hat mir gefallen. War auch bei einem ersten Barcamp zum Bloggen und habe darüber geschrieben. Ein Anfang eben.

FRAGE 3

Reichweite. Reden wir offen drüber. Fan-Follower-und Leserzahlen werden immer wichtiger – wie sieht das im Detail aus bei Dir? Wie viele hast Du? Welche Plattformen nutzt Du? Und vor allem: Wo willst Du hin? Auch im Bezug auf die Intention – also der Weg/die Absicht/dein Ziel was Du bei den Menschen da draußen mit Deinem Blog/Instagram & Co. erreichen willst.

Reichweite ist mir wichtig- aber ich messe sie gar nicht. Ich weiß nicht, ob mir die Reichweite reicht oder ob ich den Austausch möchte. Ich will Reaktionen. Der Blog soll leben. Ich nutze wieder Xing, LinkedIn.com, Twitter, Facebook + Gruppen von FB, Instagram : ich möchte von meinen Erfahrungen berichten, unterstützen, ich habe viele Ausbildungen und Lebenserfahrung, ich habe lange in der Psychiatrie gearbeitet, mir ist wenig fremd geblieben.....

FRAGE 4

Was ist das besondere, das einzigartige an Dir als Mensch wie auch Blogger/in/Instagrammer/in?

Meine Erfahrung, meine Ausbildungen, meine Geschichte:https://www.erfolg-orange.de/ueber-brigitte/ ich setzen hier den Link und wer sofort lesen möchte:Wenn einer sagt, „das geht nicht“, komme ich erst richtig in Fahrt
Wie eine Krankheit mein Leben von Grund auf veränderte.

„Mit Ihnen, das wird nichts mehr, Fräulein Jülich“, hatte der Chefarzt der Neurologie gesagt. Und damit war die Angelegenheit für ihn erledigt. Erwerbsunfähigkeitsrente und Pflegeheim. Wie betäubt lag ich in meinem Krankenbett. Der Satz kreiste in meinem Kopf wie ein dumpfes Echo.

Das konnte einfach nicht sein. Für mich war das noch lange nicht erledigt. Immerhin hatte mich schon eine Fehldiagnose in diese schreckliche Situation gebracht. Ich hatte, gerade 23 Jahre alt, einen Schlaganfall erlitten. Und das drei Tage vor meinem schriftlichen Abitur, das ich als Zahnarzthelferin gerade auf dem zweiten Bildungsweg in Angriff nahm. An diesem Freitag im Mai 1975 hatte sich mein Mund plötzlich ganz pelzig angefühlt, und im Spiegel sah ich, dass der rechte Mundwinkel leicht herabhing. Zudem quälten mich extreme Kopfschmerzen.

Ich selbst deutete meine Krankheitssymptome richtig, nur der Neurologe wollte nichts davon wissen. Er schickte mich mit falscher Diagnose und falschen Medikamenten nach Hause. Mein Zustand verschlimmerte sich zusehends. Nach drei Tagen konnte ich nicht mehr schreiben, lesen oder gehen. Als ich endlich ins Krankenhaus kam, war es fast zu spät. Und jetzt, nach zwei langen Monaten Krankenlager, diese lakonische Diagnose für mein restliches Leben: Das wird nichts mehr, Fräulein Jülich.



Andere Patienten hätte dieser Satz womöglich umgebracht, mich nicht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Widerstand mich anspornt. Wenn einer sagt, „das geht nicht“, komme ich erst richtig in Fahrt. Ich konzentrierte mich auf meinen Körper und versuchte, alles in mir und an mir zu mobilisieren. Mit den gelähmten Zehen fing ich an. Rückblickend scheint mir, dass ich mich bereits damals selbst zur „Körpertherapeutin“ ausgebildet habe, obwohl davon noch nie gehört hatte.

Dann Reha-Klinik. Hier erwarb ich neue Kochkenntnisse und webte Sitzbezüge, bloß laufen lernte ich nicht. Weitergebracht habe ich mich selbst. Allein und heimlich machte ich mich auf einen harten Weg. Die Klinik lag an einem Berg, den ich mir Stück für Stück eroberte – immer weiter, immer höher. Froh war ich, wenn ich unverletzt zurückkam. Doch oft schlug ich lang hin und kam kaum wieder auf die Füße, Blutergüsse und Schürfwunden inklusive. Aber ich wusste, dass es nur so geht.



Mein Abitur machte ich ein Jahr später, mit Links – im wahrsten Sinne des Wortes – und studierte. Der Empfehlung des Arbeitsamtes, „nehmen Sie doch die Rente, gehen Sie doch nicht arbeiten“, mochte ich nicht folgen. Schließlich wollte ich nicht mit 30 am Teich sitzen und Enten füttern.

1980 war ich so weit, dass ich zum Skifahren ins Wallis fuhr. Einmal bin ich aus dem Lift gefallen, manchmal zitterte mein rechtes Bein so stark, dass ich nicht wusste, wie ich heil vom Berg kommen sollte. Oben konnte ich nicht bleiben, also musste es gehen. Und es ging immer, irgendwie. Jeden Bewegungsablauf vom Gehen bis zum Schreiben stellte ich mir zuerst im Kopf vor. So kam ich vom Kopf wieder auf die Füße. Das war eine harte, selbst auferlegte Schule, die mir aber Ansporn und Mut für mein ganzes Leben gegeben hat.



Körperliche Einschränkungen habe ich noch, aber das hat mich nicht gehindert, einen beruflichen Erfolgsweg einzuschlagen. Heute bin ich eine erfahrene Diplom-Sozialpädagogin, Heilpraktikerin und Psychotherapeutin. Als Erfolgscoach unterstütze ich in meiner Praxis „Erfolg Orange“ Menschen in verschiedensten Lebenslagen durch Psychotherapie, Körpertherapie und Coaching. Ein besonders Angebot sind meine Klosterreisen zum Thema:“Reise zum Ich“! Ich unterstütze dabei, an außergewöhnlichen Orten zwei Schritte zurückzutreten um sich neu zu besinnen.

Brigitte Jülich

FRAGE 5

Danke für Deine Zeit und dass Du Dich den anderen Blogger/innen wie Leser hier so ausführlich vorgestellt hast. Zu guter letzt: Hast Du einen absolut erfolgreichen Blogger-/-Instagrammer-Tipp/Trick, den Du uns allen verraten willst? Das kann auch eine Seite/eine Vorbild-Blogger/in, ein Schreib- Hilfsmittel etc. sein. Wir alle hier im Bloggerherz helfen uns ja einander und sind immer interessiert an neuen Tools, Hilfsmitteln und Strategien, die uns weiterbringen. Was ist Dein Geheimnis?

Ich kann euch #Daniela Heggmaier und ihre Mastermind Bloggers 2018 ans Herz legen. Sie ist auch hier bei Instagram eingetragen. Eure Brigitte, und ich bedanke mich dafür, dass ich hier den Raum nutzen durfte.

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